Wertebildung erfolgt im Alltag: zu Hause, im Kindergarten und in Kindertagesstätten. Dort entscheidet sich zu einem beachtlichen Teil, wie Kinder die Familie und Erwachsene wahrnehmen und welche Vorbilder sie haben. Erfahrungen, die sie dort machen, beeinflussen ihre Werteorientierung und die spätere Lebenshaltung maßgeblich. Aus diesem Grund hat der Generalsekretär des Deutschen Roten Kreuzes in Kooperation mit dem Bundesministerium für Familie ein Projekt zur werteorientierten Erziehung ins Leben gerufen. In jedem Bundesland wird ein Projekt, das sich beispielhaft um werteorientierte Erziehung bemüht, finanziell gefördert. Als Orte der Umsetzung dienen Familienbildungsstätten, Familienzentren, Kindertagesstätten und Eltern-Kind-Zentren. Die geförderten Institutionen sollen einen Ausgangspunkt bilden und den Gedanken der werteorientierten Erziehung weiterverbreiten.

Die zentralen Botschaften werteorientierter Erziehung:


1.    Kinder brauchen ein tragendes Fundament    von gemeinschaftsfähigen Werten für die Orientierung in unserer Gesellschaft zur Entwicklung einer eigenständigen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit an.
2.    Kinder und Familien brauchen starke gesellschaftliche Partner, die sich aktiv an Erziehung, Bildung und Betreuung beteiligen.
3.    Kinder binden sich freiwillig an Werte, die sie in ihrer Lebenswelt erfahren, diese freiwillige Bindung zu stärken ist zentrales Motiv des DRK-Projektes.

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