Ist eine berechtigte Frage, die vor allem viele kleine Kinder ihren Müttern hartnäckig, mehrmals am Tag stellen. „Papa ist bei der Arbeit“, heißt es dann und vielleicht nicht jedes Mal, aber doch hin und wieder, deutet ein Stirnrunzeln darauf hin, dass das mehr, als nur schade ist. Mit der Einführung des Elterngeldes für Väter, im Januar 2007 stieg die Wahrscheinlichkeit, dass die Frage nun öfter lautet: „Papa, wo ist Mama?“. Auffällig viele Väter sieht man dieser Tage mit ihren Kindern und zwar morgens, um zehn und nicht nur am Wochenende. Und es ist nicht so, dass die Herren die Kinderwagen kopflos durch die Gegend steuern, den Ruf auf den Lippen "Fahr halt Mann, es ist grün!", während sie hektisch in der Jackentasche (wahlweise in einer der beiden hinteren Hosentaschen) nach dem fein säuberlich aufgelisteten Masterplan der besorgten Mutter, inklusive Anleitung zum Breikochen kramen. Doch wie genau erledigen die Papas heute den Job als "Mama"? Alle aufgeschlossenen Väter, die zeitweise oder immer mit ihren Kindern zu Hause sind und sich dadurch die eines Tages wahrscheinliche Frage: „Mama, wer ist Papa?“ ersparen und natürlich auch alle anderen, können sich nun selber fragen: „Was bin ich eigentlich für ein Papa?“. Auf der Internetseite von „Eltern“, unter "Partnerschaft und Psychologie / Väter" gibt es dazu den Test „Welcher Vatertyp sind Sie?“. Gut zu wissen!
cos