Zu schade eigentlich, dass immer mehr Kinder in Deutschland ohne Oma und Opa aufwachsen. Das heißt, Oma und Opa gibt es zwar, sie wohnen jedoch in einer anderen Stadt – die gewachsenen Anforderungen an berufliche Flexibilität erfordert nicht selten einen Umzug und trennt viele Familien auf lange Zeit. Wenn nicht für immer. Denn Oma und Opa haben es drauf. Mit dem nötigen Abstand zum eigenen Mutter und Vater Dasein und der erlangten Altersweisheit sind sie die perfekten Ratgeber und Freunde: Sie haben Zeit, sie hören zu, sie raten, sie spielen mit. Darüber hinaus drücken sie immer ein Auge zu, kochen Kakao – auch wenn bekannt ist, dass Milchproteine schwer verdaulich sind und sie kaufen auch außerhalb von Geburtstag und Weihnachten Geschenke. 
Wissenschaftler aus den USA bestätigen das: Oma und Opa sind die besten Helfer. Sie testeten 100 Menschen verschiedener Altersstufen. Am Telefon gaben die Probanten Ratschläge zu verschiedenen Streitthemen. Nach Auswertung aller Lösungsvorschläge stand fest: Menschen die mindestens 60 Jahre alt waren, hatten die besten Tipps parat. Klugheit spielt also keine Rolle, wenn es darum geht, ein Problem beim Schopf zu packen und in hohem Bogen hinaus zu befördern. Also wenn es wieder einmal brenzlig ist, gleich Oma und Opa fragen…
cos

(Quelle: NEWS4KIDS.de)