Es ist ja bekannt, dass Kinder, die auf dem Land aufwachsen, seltener an Neurodermitis oder Allergien leiden, als Kinder die in der Stadt leben. Nun gibt es eine neue wissenschaftliche Studie, die aussagt, dass Kinder, die mit Hunden zusammen leben, ein geringeres Risiko haben, eine Allergie zu bekommen, als Kinder, die ohne Haustiere groß werden. Die Wissenschaftler haben diesen Zusammenhang nicht konkret beleuchtet. Sie gehen jedoch davon aus, dass Hunde, die naturgemäß viel herumstromern, verschiedene Keime und Erreger mit nach Hause bringen, mit denen dann auch die Kinder in Kontakt kommen. Dadurch wiederum könnte das Immunsystem trainiert und abgehärtet werden. Vielleicht liegt es aber auch nur daran, dass Kinder mit Hunden viel draußen und in Bewegung sind und damit ausgeprägten Kontakt mit der Natur haben. Fest steht: Hunde tun dem Immunsystem gut. Das gilt allerdings nur für den Fall, dass man tatsächlich einen Hund zu Hause hat. Sporadischer Kontakt, wie beispielsweise der Besuch bei Verwandtschaft mit Hund, erzielt keinen schützenden Effekt. Sollten Sie also überlegen, einen Hund anzuschaffen, haben Sie nun einen Grund mehr, es zu tun.
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(Quelle: Spiegel online)