SMSen tippen ist die moderne Art und Weise sich alles und nichts sagen. Nicht nur, dass wir dadurch allmählich unsere Handschrift verlernen. Durch die Kurzmitteilung geht auch die Form des guten alten Briefeschreibens verloren.  Doch damit nicht genug; australische Wissenschaftler haben nun mittels verschiedener Computertests herausgefunden, dass das Schreiben von SMSen Kinder zwar schnell, dafür aber ungenau macht. Ein Viertel der 317 befragten Kinder zwischen 11 und 14 Jahren gaben an, wöchentlich mehr als 15 Anrufe zu tätigen und mehr als 20 SMSen zu verschicken. Die Computertests ermittelten Reaktionsfähigkeit und Genauigkeit der Kinder. Heraus kam, ein bestehender Zusammenhang zwischen diesen Fähigkeiten und Häufigkeit der Handy-Nutzung. Kinder, die ihr Handy häufig nutzen, waren bei vielen Tests  schneller, dafür jedoch ungenauer. Allerdings war die Gruppe der Kinder, die kein Handy nutzen sehr klein, so dass die Ergebnisse der Untersuchung eigentlich nicht repräsentativ sind, obwohl sie logisch scheinen. Eine weitere Studie mit Vorschülern ist deshalb geplant.
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(Quelle: DERSTANDARD.DE, Foto: Pixelio)