Was könnte man dieses Jahr zu Weihnachten Gutes tun? Spenden ist leicht – das Geld überweisen und das Gewissen beruhigen. Der Nachteil dabei ist die Anonymität;  wer das Geld erhält und wem es tatsächlich nützt, bleibt unklar? Schöner wäre eine persönliche Beziehung zur wohltätigen Geste. Außerdem konnte man Ungerechtigkeiten und Hilfsbedürftigkeit noch nie nur in der Ferne finden. So erfand der Münchner Florian Wurzer den „Münchner Geschenkeregen“ – ein Projekt zugunsten benachteiligter Kinder in München. Kinder in acht sozialen Einrichtungen schrieben im vergangenen Jahr einen Wunsch auf einen Wunschzettel. Die Wunschzettel gingen anschließend zu den Firmen, die sich an der Aktion beteiligten. „Jeder, der etwas schenken will, soll das auch können!“, so Florian Wurzer - vom Tellerwäscher bis zum Manager. 15 Euro pro Geschenk sind das Limit. Fast 900 Menschen konnte Florian Wurzer für sein Projekt begeistern - in einigen Firmen sind innerhalb von einer Stunde 100 Wunschzettel verteilt worden. Allerdings sollte jede Firma wenigstens einmal die soziale Einrichtung besucht haben, für die sie Pate steht. Im letzten Jahr konnten sich vor allem Kinder in Mutter-Kind-  oder Flüchtlingsheimen über den Münchner Geschenkerregen freuen.  Alle Informationen finden Sie unter www.muenchnergeschenkeregen.de.
cos

(Quelle: SZ)