Die Unterschiede zwischen Frauen und Männern zeigen sich auch in Krankheiten. Frauen haben andere Leiden, Frauen leiden anders und benötigen andere Behandlungen als Männer. Seit Mai 2009 gibt es deshalb in Bayern, Brandenburg und in Mecklenburg Vorpommern die erste gesetzliche Krankenkasse für Frauen. Die Angebote und Zusatzleistungen sind auf die Bedürfnisse von Frauen abgestimmt; so gibt es beispielsweise individuelle Beratung und Betreuung in den Bereichen Familienplanung, Gynäkologie, Onkologie, Schmerz- und Stressprophylaxe oder auch Essstörungen, psychische Krankheiten und Osteoporose. Frauen interessieren sich außerdem stärker für alternative Heilmethoden. So werden beispielsweise Leistungen wie Akupunktur und Homöopathie ohne Zuzahlung angeboten. Die Gründung der Krankenkasse ist auch eine Reaktion auf Forderungen von Frauenverbänden. Unter www.salvina.de finden sie alle Informationen.
cos