In der dreijährigen Martina Shakya fanden buddhistische und hinduistische Gelehrte Nepals die Inkarnation der Göttin „Durga“. „Durga“ ist die wichtigste Göttin im Hinduismus – sie verkörpert Vollkommenheit, Kraft, Wissen und Weisheit. Strengen Traditionen folgend wurde die Kleine ausgewählt. Jetzt wohnt sie, als lebende Göttin verehrt, abgeschieden in einem Palast in der nepalesischen Hauptstadt, den sie nur für Zeremonien verlässt. Bis zu ihrer Pubertät ist sie eine „Royal Kumari“ (königliche Jungfrau) von der sich der König einmal pro Jahr segnen lässt.
Sie erhält privaten Unterricht. Der Lehrer darf ihr allerdings nicht widersprechen. Ihre Familie darf sie besuchen. Wie ist es wohl für das kleine Mädchen, aufgrund der hohen Ehren, von ihren Eltern getrennt zu leben?
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(Quelle: BLINDE-KUH.DE)