Ab welchem Alter gibt man seinem Kind das erste Taschengeld? Und wie viel? Fragen über Fragen. Fangen wir dort an, wo der Lebenslauf des persönlichen Umgangs mit Geld beginnt, dem Moment, in dem das erste Taschengeld verteilt wird. Dann entstehen auch für die Eltern neue, pädagogische und moralische Fragen: Was dürfen die Kinder mit dem Geld tun, was nicht und was sollten sie damit tun? Besser als lange und breite Erklärungen sind oftmals spielerischen Anleitungen. Und beim Thema Taschengeld wären wir somit beim „Kinder-Cash“-Sparschwein - einem schlauen Sparschwein, das genau vorgibt, was mit dem Taschengeld wofür und in welchem Umfang zu tun ist. Die Idee: Kinder lernen bewusst, vernünftig mit Geld umzugehen. Denn was Hans nicht lernt, lernt Hans nimmermehr. Studien ergaben: Viele verschuldete Erwachsene gingen schon als Kinder schlecht mit Geld um. Sicher auch aus fehlender erzieherischer Unterstützung seitens der Eltern oder aber der Schule. Die Schweiz setzt an dieser Stelle an und startete im Kanton Appenzell ein Pilotprojekt mit dem Titel: Kindercash. In der Primarschule wird 10 bis 12 Jährigen Finanzwissen vermittelt, um sie später vor der Schuldenfalle zu bewahren. Sie lernen, dass man das Geld erst spart, bevor man es schließlich ausgibt und nicht umgekehrt. Dass es sich lohnt zu warten und gefährlich ist, auf Pump zu leben. Es geht unter anderem um vier wichtige Punkte beim finanziellen Haushalten: das Sparen, Ausgeben, Investieren und die Gute Tat. Für diese vier Punkte hat das Kindercash-Sparschwein je ein Fach reserviert. Die Kinder lernen, das Taschengeld einzuteilen und mit Wünschen umzugehen. Hand auf’s Herz: Wer kann das schon als Erwachsener? Selbst dem, der sonst alles meisterhaft beherrscht, ergeht es unter Umständen katastrophal, wenn er nicht mit Geld umgehen kann. Wir fanden das Kindercash-Sparschwein richtig toll und haben es in den Shop aufgenommen.
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