Täglich mehrmals und am Abend vor dem Schlafengehen muss ich es vorlesen – das Buch „Ich wär so gerne Zoodirektor“ von James Krüss. Welches Kind wünscht sich nicht, einmal Zoodirektor zu sein? In diesem Buch ist es der Traum eines kleinen Jungen. Er träumt von einem Paradies für Tiere. Dort hätte jedes Tier einen besonderen Namen: der Pinguin heißt "Herr Schmidt", der Affe "Zips" und das Nilpferd "Kasimir". Die Tiere lebten in geräumigen, weiten Gehegen. Den Vögeln baute er einen Käfig mit Bäumen und Blumen darin. Er fütterte sie großzügig und vor allem beschützte er sie vor Besuchern, die mit Steinen werfen - die würden in hohem Bogen herausgeworfen. In dem kleinen Paradies auf Erden, weidet der Wolf die Lämmer, sind Hund und Katz ein Paar und träumt die Eule mit der Maus.
Die Erstausgabe des Klassikers erschien bereits 1969 – jetzt wurde es neu aufgelegt. Von James Krüss fantasievoll gereimt und von Lisl Stich illustriert reiht sich dieses Buch in eine ganze Serie von zeitlosen Bilderbüchern, die von einer heilen Welt erzählen, die Kinder lieben und brauchen.

"Ein wiederentdecktes Bilderbuchjuwel"

"Ich wär so gerne Zoodirektor", Boje Verlag, 28 Seiten, gebunden, farbig illustriert, ab 3 Jahren, 9,90 Euro
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