Beim Lesen des Personalpronomens „Ich“ drängen sich dem Leser verschiedene Gedanken auf. Den einen erinnert es an Freuds Psychoanalyse und den anderen an übertriebene Selbstbezogenheit. Bei uns ist „Ich“ der Titel eines reizenden Kinderbuchs. Es zeigt, dass es im Leben nicht darum geht, sich allein durchzuboxen. „Ich mag mich…Ich lebe gern und weiß, was ich will…Ich bin toll…Ich bin schlau.“ Hypnotische Sätze, deren psychologische Bedeutung heutzutage in jedem Motivations-Seminar gelehrt wird und deren Verinnerlichung man dann selbstbewusst ausstrahlen sollte. Doch egal wie gern man sich selbst mag, egal wie viele Sprachen man spricht, egal wie furchtlos man ist – lebendig und glücklich ist man nur, wenn sich das „Ich“ mit einem „Du“ verbündet und dabei ein „Wir“ entsteht. Der Kinderbuchautor Philip Waechter schrieb zu diesem Thema ein kleines feines Buch. Mit witzigen Zeichnungen und prägnanten Sätzen erzählt er vom Leben eines freundlichen Bären und schließt dabei von den kleinen Dingen auf die ganz großen – die Liebe und die Freundschaft. 
"Ein bezauberndes Geschenkbuch, witzig und ein bisschen weise."
cos