Das Handy klingelt während man der Kassiererin an der Supermarktkasse gerade die EC-Karte entgegenstreckt. Dieser Stresssituation glimpflich entkommen, checkt man zu Hause angekommen, zunächst die Mails – etwas Wichtiges, eine alles verändernde Nachricht könnte inzwischen eingetrudelt sein und das muss man schließlich rechtzeitig wissen. Dann klingelt das Telefon, eine unsympathische, herzlose Stimme erzählt einem, dass man gewonnen hat. Und während man es ungeheuerlich findet, dass fremde Roboterstimmen einfach so bei einem zu Hause anrufen, denkt man, dass es im Grunde genommen gar nicht so schlecht wäre, etwas zu gewinnen: am besten einen Batzen Geld, dann wäre man gewappnet für die Krise, die – so stand es heute morgen in der Zeitung – in ein paar Monaten erst so richtig zuschlagen wird. Herrje, was soll einem in diesem Chaos, in diesen Wirrungen der Möglichkeiten, in dieser Grenzenlosigkeit, Anonymität und in Zeiten wirtschaftlicher Depression noch Halt geben? An dieser Stelle möchten wir, frei von jeder Ideologie, einen bewährten Wert ganz hoch halten: die Familie. Denn Familie gibt Halt. Das belegt auch das „Generationsbarometer 2009“ des Allensbach Instituts. In der Studie gaben 82 Prozent aller Befragten an, dass der Zusammenhalt in Familien stark bzw. sehr stark sei. Demnach ist Familie „kein krisengeschüttelter Sozialfall“ freut sich Frau von der Leyen.
Grundlage für ein glückliches Familienleben ist gemeinsame Zeit. Die Umfrage zeigt auch, dass die Berufstätigkeit vieler Mütter nicht zu Lasten der Kinder geht und dass sich  immer mehr Väter im Alltag mit Kindern engagieren.
Also nur Mut: Familie tut gut!
cos

(Quelle: FAMILIE.DE)