Jeden Tag bringt mein Mädchen viele bunt bemalte Blätter und Collagen aus dem Kindergarten mit nach Hause. Stolz und selbstbewusst zeigt sie mir dann ihre Zeichnungen und Basteleien. Ich sehe sie mir an, enträtsle sie, entdecke darin unseren Alltag, ihre Träume und Ideen – kurzum; ich finde die Bilder wundervoll, sie erzählen mehr als die Kleine. Dennoch ist die Flut der Bilder derart überwältigend, dass sich nach zwei Kindergartenjahren so viele Kunstwerke angesammelt haben, dass ich demnächst eine Hängeregistratur dafür anlegen müsste. Also habe ich neulich aussortiert – dabei habe ich Bilder, die eindeutig als Erstentwürfe oder schnelles Kritzekratze daherkamen schweren Herzens in die Altpapiertonne gebracht. An diesem Abend essen wir im Garten und die Kleine schaut plötzlich ausgerechnet in diese Tonne. Bestürzt zieht sie ein Bild nach dem Anderen wieder heraus und ich überlege mir betroffen eine Notlüge und habe dabei ein furchtbar schlechtes Gewissen. Doch was hätte ich mit all den Bildern tun sollen? In der Online-Ausgabe der Zeitschrift Eltern fand ich nun Rat. Dort werden viele anregende Vorschläge für Geschenke aus und die Gestaltung mit den kleinen Kunstwerken gemacht. Sehen Sie selbst.
cos