Sie spielen im Garten. „Auf Spiel“, wie sie sagen, leben sie auf einem Bauernhof und müssen allerlei schwere Arbeiten verrichten: früh aufstehen, die Tiere füttern, die Felder bestellen und zwischendurch auch etwas Essen. Als es Essenszeit ist, sagte eine der beiden Freundinnen aus ungeklärtem Grund, dass sie sich das Essen aus Mülltonnen beschaffen sollten, was die andere Freundin ganz und gar unpassend fand. Und diese Meinungsverschiedenheit führte wiederum zu einem heftigen Streit. Ja, so ist es, wenn die Eine nicht so will wie die Andere. Dann ist es egal ob man befreundet ist oder nicht, dann ist es vorbei mit der Einigkeit.
Das Buch „Die Streitkuh bist Du“ handelt von Mia und Wenke, zwei Freundinnen die sich auch nicht immer einig sind. Meist ist Mia die Bestimmerin und das ärgert Wenke. „Und absolut nie hat Mia Lust, Känguru-Turnier zu spielen! Immer nur will sie als blödes Pony über die Hindernisse hüpfen.“ Wenn Wenke sich über Mia ärgert, nennt sie sie eine „dumme Streitkuh“. Das lässt sich Mia nicht gefallen und beschimpft auch Wenke als „dumme Streitkuh“. Und dann sind sie auf einmal keine Freundinnen mehr. Als sie einen Tag später bemerken, dass es doch keinen Spaß macht, allein zu spielen, vermissen sie einander. So kommt es, dass Mia doch noch als Känguru über die Hindernisse springt und Wenke als Pony.   
„Die Geschichte zeigt, wie turbulent es beim Streiten und Sichversöhnen zugehen kann“ und wie schön Kompromisse sein können.
cos

„Die Streitkuh bist Du“, Annette Betz Verlag, 32 Seiten, farbig illustriert, ab 4 Jahren, 12,95 Euro