Im aktuellen SZ Magazin zählt die Redaktion all das auf was, eine Kindheit zu einer Kindheit macht, all die wunderbaren Dinge, die die Keller-Kinder von Amstetten nicht kennen. Sie haben noch nie…“im Meer gebadet + + + zwei Treppenstufen auf einmal genommen + + + im Regen gestanden + + + sich auf das Wochenende bei Oma und Opa gefreut + + + frisch gemähtes Gras gerochen + + + Zuckerwatte auf einem Volksfest gegessen + + + einen Platten beim Fahrradfahren gehabt + + + Kaulquappen gefangen + + + Pommes in die Nase gesteckt und damit andere Kinder erschreckt + + + Blumen gepflückt + + + das Kribbeln im Bauch gespürt, wenn man im Freibad vom Fünf-Meter-Turm ins Wasser springt + + + beim Metzger eine Scheibe Wurst geschenkt bekommen + + + sich an Brennnesseln verbrannt + + + einen Flohmarkt mit Spielzeugautos und Hörspielkassetten auf dem Bürgersteig veranstaltet + + + Kühe mit Löwenzahn gefüttert + + + einen Baum umarmt + + + in der Eisdiele Spaghetti Eis bestellt + + + die Füße im warmen Sand vergraben + + + frische Semmeln beim Bäcker gekauft + + + eine Aufgabe an der Tafel vorrechnen müssen + + + das Seepferdchen gemacht + + + in Wolken Tierfiguren erkannt + + + Enten gefüttert + + + die Haare im Wind wehen lassen + + + ein selbst gebautes Schiff im Bach schwimmen lassen + + + Geburtstag mit Freunden gefeiert + + + Grasflecken an der Jeans gehabt + + + an einer Ampel gewartet + + + in Pfützen gespielt + + +in der Bahn den Sitz zurückgelehnt …“

(zitiert SZ Magazin vom 9. Mai 2008)