In den aktuellen Zahlen des statistischen Bundesamtes sieht sich Familienministerin Ursula von der Leyen bestätigt. Familienpolitik müsse auf die veränderten Lebensentwürfe von Familien eingehen – mit dem Elterngeld, den erfolgreichen Vätermonaten, dem Ausbau der Kindertagesbetreuung und der verbesserten Absetzbarkeit von Kinderbetreuungskosten sei das gelungen.
"Ich freue mich sehr, dass wir mit dem am 1. Oktober in Kraft tretenden verbesserten Kinderzuschlag im neuen Jahr 250.000 Kinder aus ärmeren Familien erreichen.“, sagte Ursula von der Leyen auf der Pressekonferenz. Das Kindergeld schütze diese Familien und Alleinerziehende vor dem Absturz in die Armut. Die Ergebnisse des Statistischen Bundesamtes würden zeigen, dass für die Mehrheit der Bevölkerung eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Familie von zentraler Bedeutung sei.
Das Unternehmensprogramm „Erfolgsfaktor Familie“ an dem sich bisher 1.700 Betriebe und 500 lokale Bündnisse beteiligen und verschiedene Initiativen werden auch in Zukunft durch familienfreundliche Arbeitsbedingungen den Wiedereinstieg ins Berufsleben erleichtern. Die eigene Erwerbstätigkeit schafft mittelfristig die besten Voraussetzungen, um prekäre Lebenslagen und Armut zu vermeiden.
Auch das Statistische Bundesamt bestätigt vorhandene Erkenntnisse und identifiziert insbesondere Alleinerziehende und Mehrkindfamilien als armutsgefährdet. Das Bundesfamilienministerium fördert diese Gruppe besonders. Mehrgenerationenhäuser und Lokale Bündnisse für Familie haben gezielte Unterstützungsangebote für Alleinerziehende im Programm. Mehrkindfamilien sind von zusätzlichen finanziellen Belastungen betroffen. Sie sollen durch ein höheres gestaffeltes Kindergeld, wie es Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen favorisiert, spürbar entlastet werden.
cos